Gewinn für Alt und Jung:

10 Jahre DRK-Großelterndienst

 
        

„Der heutige Tag ist vor allem ein riesiges Dankeschön an Sie, liebe Wunschgroßeltern. Denn unser DRK-Großelterndienst, das sind Sie!”, sagte Koordinatorin Ellen Schneider in ihrer Rede zur Feier des 10jährigen Bestehens am 20. September. „Der schönste Dank für mich sind Ihre Geschichten. Ergreifende Geschichten Ihres Ehrenamtes, die ich fast jede Woche in den 10 Jahren gehört habe.”

„Über die Jahre ist der Großelterndienst zu einer der vielen etablierten Einrichtungen des DRK in Erkner geworden. Kitas, der Hort, Beratungsstellen, Altenpflege, Schulsozialarbeit, das Netzwerk Gesunde Kinder, die Sozialstation, Betreutes Wohnen und die neuen „Angebote für Grundschulkinder“, sie alle arbeiten eng zusammen.“ erzählte Klaus Bachmayer, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes mit ca.1.300 Mitarbeitern unter der Fahne des Deutschen Roten Kreuzes.

Auch Erkners Bürgermeister Henryk Pilz nahm sich zwischen zwei Terminen die Zeit, um den Wunschgroßeltern zu danken: „Das Ehrenamt zeichnet die Stadt Erkner aus. Ohne Menschen wie Sie würden wir das alles gar nicht schaffen. Der Dank gilt Ihnen und dem, was Sie tun.”
 
Seit Bestehen des DRK-Großelterndienstes haben sich etwa 50 Wunschgroßeltern an dem Projekt beteiligt. Einige von ihnen begleiten eine Familie sehr intensiv, andere wiederum kümmern sich um mehrere Familien gleichzeitig. Wie viel Zeit sie investieren, das entscheiden die ehrenamtlichen Senioren selbst.

Waltraud Lepeks ältestes Enkelkind ist mittlerweile 19 Jahre alt und hat noch immer eine enge Beziehung zu ihr. Eigentlich kam sie zu der Familie mit fünf Kindern wegen der Zwillinge, jedoch gesellten sich die anderen Kinder nach und nach dazu. „Die gemeinsamen Erlebnisse bleiben einem bis zum Lebensende“, findet sie.

Roswitha und Thomas Richter sind schon seit acht Jahren dabei. Drei von ihren vielen Wunschenkeln kamen mit zur Geburtstagsfeier. Cheyenne dankte dem rüstigen Seniorenpaar mit einer eigens vorbereiteten Rede. Als Überraschung hielt auch Teenager Enrique eine kurze Ansprache. Er und sein kleiner Bruder seien sehr gerne beim Ehepaar Richter im Garten und wären sehr glücklich, so „...supercoole Großeltern...” zu haben, sagte er.

Karin Krause und ihr Mann haben eine einzelne Wunschenkelin, die Beziehung ist umso intensiver. Die kleine Luise kam beim ersten Treffen mit einem Blumenstrauß im Arm auf sie zugelaufen und rief: „Oma, Opa!”. Seitdem verbringt sie jeden Donnerstag bei den Krauses.

Kinderliebe Senioren sind beim DRK-Großelterndienst immer herzlich willkommen, denn viele weitere Eltern wünschen sich ältere Menschen, die ihre Kinder beim Aufwachsen begleiten oder sie gelegentlich betreuen. Nehmen Sie gerne nach den Herbstferien ab dem 21. Oktober Kontakt auf – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
 
Kontakt:
Tel. 03362 / 88 77 99
www.drk-grosselterndienst.de
grosselterndienst@drk-mohs.de
Koordinatorin: Ellen Schneider





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