Gewalt gegen Frauen


Eine Frau, die Opfer von körperlichen oder sexuellen Übergriffen geworden ist, scheut sich meist davor, über das zu sprechen, was passiert ist.
Dadurch wird der Leidensdruck der Betroffenen noch verstärkt und viele Opfer geben sich selbst die Schuld an den Vorfällen.

Katrin Gassner, Polizeihauptkommissarin und Opferschutzbeauftragte der Polizei in unserer Region, empfiehlt:


Sprechen Sie mit einer vertrauten Personen über die Vorfälle.



Suchen Sie Rat beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, einem bundesweiten Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung (Mail oder Chat) können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr.



In der akuten Situation rufen Sie die Polizei: 110. Aus Ihrer direkten Nähe kommen Einsatzkräfte und helfen. Das kann eine Deeskalation vor Ort sein, ein sofort gültiger Verweis des Täters aus der Wohnung mit dem Verbot, sich Ihnen in den nächsten 10 Tagen zu nähern oder im Extremfall, der Kontakt zum nächstgelegenen Frauenhaus. Die Polizei kann Sie auch ins Krankenhaus bringen und weiterführende Beratung oder Betreuung vermitteln.


Für weitere Informationen ist Ihre Ansprechpartnerin vor Ort:
Frau Anne-Kathrin Herrmann
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erkner
Tel. 03362 / 795 -154





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