Berufsorientierung für Schüler


2 Wochen pro Schuljahr können Schüler in diversen Werkstätten handwerklich tätig werden und einmal selbst ausprobieren, welcher Beruf zu ihnen passt.

In der 7. Klasse arbeiten die Schüler jeweils einige Tage als Maler, Lackierer, KFZ-Mechaniker, Friseur, im Bereich Saniär, Klima, Holz oder sie lernen zu schweißen. In der 8. Klasse vertiefen sie das, was ihnen besonders zusagt um weitere 2 Wochen.

Dieses Angebot wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Bundesprogrammes “Berufsorientierung Entdecke Dein Talent“ gefördert und durch das Bildungszentrum der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg durchgeführt. Die Lehrkabinette befinden sich in Frankfurt (Oder) und in Hennickendorf. Elf Schulen kooperieren bereits mit der Handwerkskammer, auch die Erkneraner MORUS-Oberschule nimmt an dem Programm teil. Nach erfolgreicher "Arbeit" im Lehrkabinett erhalten die Schüler Kompetenzanalysen und Beurteilungen.

Die Lehrkabinette können auch in anderen Konstellationen zur Berufsorientierung und für praktische handwerkliche Erfahrungen von Schülergruppen genutzt werden.

Ansprechpartner in Hennickendorf ist Herr Roland Moritz, Tel. 033434 / 439 -46
Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg
http://www.hwk-ff.de



Aus einer Pressemeldung der Handwerkskammer:
Jakobs Gesicht ist ernst. Mit Schleifpapier gibt er seinem hölzernen Steckstuhl den letzten Schliff. „Man will sich ja kein Splitter einziehen“, sagt der Vierzehnjährige und erzählt stolz, dass er den Stuhl in der Holzwerkstatt fast allein gebaut hätte. Und eine Inschrift drauf gebrannt “Jakob und Max - beste Freunde“ steht da für immer geschrieben. Jakob  ist einer von über 50 Achtklässlern der Müllroser Grund- und  Oberschule, die im Oktober zwei Wochen lang bei der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) im Rahmen der Berufsorientierung erste Erfahrungen in verschiedenen Berufesfeldern erfuhren. In fünf Werkstätten des Frankfurter Bildungszentrums konnten sie jeweils drei oder vier Tage lang ganz unterschiedliche Handwerke kennenlernen und sich mit gestandenen Handwerkern ausprobieren.

„Bei uns ist Berufsorientierung im Lehrplan“,  berichtet eine der begleitenden Lehrerinnen Grit Heinrich.“ Wir wollen, dass die Kinder in verschieden Berufe reinschnuppern können, um so auch eigene Stärken und Interessen herauszufinden„ im Bildungszentrum der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), wo man in diesem Jahr zum ersten Mal sei, findet sie es toll. “Den Schülern gefällt es, mit den eigenen Händen etwas zu fertigen, etwas das man dann mit nach Hause nehmen könne und den Eltern oder Freunden zeigen“. Und alle Ausbilder  hätten sich für ihre Schützlinge spezielle, dem Alter angepasste Arbeitsaufgaben ausgedacht. “Unsere  Schüler kommen jeden Tag gern aus Müllrose hierher“, ergänzt sie, um von 8.00 bis 14.30 Uhr mit den Experten zu “arbeiten“.





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